Digger22

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Gedanken laut werden #69261

    Ich habe in 10 Tagen wieder einen Termin beim Psychiater, da kann ich ihn ja mal auf cbd ansprechen. Aber ich nehme bereits 2 Neuroleptika, da bin ich etwas im ungewissen, ob ich cbd ungefährdet nehmen kann, auch wenn es nur als Bedarf ist.

    als Antwort auf: "Schizophrenie gibt es nicht" – Jim van Os #68954

    Interessanter Artikel. Dass die bisherige Diagnostik auf wackeligen Füßen steht, dafür sprechen ja auch die genetischen Untersuchungen. Demnach kommen viele Faktoren zusammen, was dann eine Anfälligkeit für Psychosen zur Folge hat. Das heist aber noch nicht, das man eine bekommt. Das tritt nur dann ein, wenn bestimmte Umwelteinflüsse dazukommen, die bei jedem Menschen verschieden sein können. Es ist also ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren. So einem Menschen dann das Ettiket „Schizophrenie“ zu verpassen, halte ich jedenfalls nicht für gerechtfertigt. Jeder Mensch ist anders.

    Interessant ist auch der letzte Abschnitt. Ich frage mich jedenfalls, ob die Krankheit ausgebrochen wäre, wenn ich im Leben andere Entscheidungen getroffen hätte. Aber ich mache mir damit keinen Kopf. Rückgängig machen kann ich es sowieso nicht.

    als Antwort auf: Notfallmedikamente (Bedarfsmedikamente) #68933

    Früher hatte ich auch Tavor als Bedarf, das war ein langer Kampf mit dem Absetzen. Jetzt habe ich Melperon, aber das nehme ich fast nie. Aber Melperon haut mich manchmal ziemlich um, da ich ja sowieso schon zwei Neuroleptika nehme. Ich vertrage da nur eine sehr geringe Dosis.

    als Antwort auf: Voyager 2 hat das Sonnensystem verlassen #68255

    Ich denke, es gibt kein schwarz oder weiß. In den USA gibt es eine interessante Entwicklung. Zum einen hat die New York Times vor mehr als einem Jahr über ein Forschungsprogramm des Militärs über UFOs berichtet, zum anderen hat die US Navy vor kurzem zugegeben, das ein im Netz kursierendes UFO-Video echt ist (möchte keinen triggern).

    Wenn man sich die Zeugenaussagen und für echt befundenen Videos so ansieht, scheinen jedenfalls die Ufonauten eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Sie scheinen möglichst Gewalt zu vermeiden, wenn es auch einzelne Fälle gibt, wo dies stattfand. Allerdings gibt es auch alternative Theorien zur Herkunft der UFOs wie z. B. Zeitreisende, so dass die Herkunft der UFOs, wenn man sie denn für echt hält, immer noch ungeklärt ist. In Deutschland erfährt man von diesen Entwicklungen nur im Netz, die etablierten Medien haben kaum darüber berichtet.

    In letzter Zeit habe ich mich damit aber nur wenig beschäftigt, da bei diesem Thema doch eine größere Triggergefahr besteht.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren von Digger22 geändert.
    als Antwort auf: Umstellung Amisulprid auf Reagila #68061

    Es ist schon lange her, das ich Amisulprid genommen habe, aber ich denke, die Schritte sind in Ordnung. Mein Psychiater hat damals bei einem Medikamentenwechsel schneller reduziert. Mit Reagila kenne ich mich leider nicht aus.

    als Antwort auf: Sinn des Lebens #66759

    Ich kenne da ein Zitat im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen, wo es ja auch massenweise „strange“ Vorkommnisse gibt. Der UFO-Forscher Hynek meinte einmal, dass es eigentlich seltsam ist, dass er noch so weiterlebt, als wäre nichts geschehen, obwohl er an UFOs glaubt. Der Autor Hessemann ist z. B. von der UFO-Forschung zur katholischen Kirche gewechselt, es gibt aber auch andere Beipiele, wo UFO-Forscher plötzlich den christlichen Glauben entdeckt haben.

    Ich habe mich lange Zeit auch mit dem UFO-Thema auseiandergesetzt, aber heute denke ich, dass zuviel paramormales mir nicht gut tut. Heute beschränke ich mich im wesentlichen auf die Archäologie als Interessensgebiet.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren von Digger22 geändert.
    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65055

    Nach meiner ersten Psychose hatte ich mindestens ein dreiviertel Jahr damit zu kämpfen. Dann wurde ich von Zyprexa auf Amisulprid umgestellt. Damit besserte es sich dann. Heute nehme ich aber Quetiapin und Risperidon, was etwas müde macht, aber richtige Negativsymptomatik, so das ich gar nichts mehr auf die Reihe kriege, habe ich nicht.

    als Antwort auf: Sendungsbeitrag nano über Schizophrenie #65054

    Mir ist aufgefallen, das nano schon mehrmals in den vergangenen Jahren über Schizophrenie berichtet hat. Da scheint irgendein Redakteur zu sitzen, der sich damit auskennt.

    als Antwort auf: Krankheitseinsicht #64987

    @nichtraucher

    Das, was du beschreibst, kenne ich. Zum einen habe ich typische Symptome wie Paranoia, ganz selten auch Stimmen, die ich meist irgendwann als Symptome erkenne. Jedenfalls war das bisher so (klopf auf Holz). Andererseits hatte ich in der Vergangenheit recht merkwürdige Träume, wo ich das Gefühl hatte, „jemand liest sozusagen mit“, manchmal ist diese Person sogar als Gestalt in meinen Träumen aufgetaucht. Durch die Erfahrungen mit der Krankheit versuche ich aber nicht nach merkwürdigen Wahrnehmungen zu handeln, ob sie im Wachbewustsein oder in meinen Träumen auftauchen. Wenn ich auf die falsche Spur gerate, versuche ich meist ärztliche Hilfe in Anspruch zunehmen, wie gesagt, meist habe ich es gemerkt, wenn ich Symptome entwickelte.

    als Antwort auf: Merkwürdige Geräusche in der Wohnung #64796

    Es hat sich offenbar normalisiert. Ich nehme immer noch 6mg Risperidon und 500mg Quetiapin. 400mg waren offenbar zu wenig. Solche Experimente mit meinen Medikamenten werde ich so schnell nicht wieder machen.

    „Mens sana in corpore sano“ – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Irgendwie waren da die alten Römer uns ein wenig voraus. Der Ungeist hat erst mit der materialistischen Wissenschaft der Neuzeit angefangen, die den Körper als komplexe Maschine begreift. Natürlich kann man an verschiedenen Schräubchen drehen, aber wenn der Geist nicht mitmacht, ist alles vergebens. Die Medizin ist aufgesplittert in unzählige Teilbereiche, dabei sollte man Körper und Geist als eine Einheit verstehen. Aber irgendwie ist das bei vielen Medizinern noch nicht durchgedrungen.

    als Antwort auf: Sendung zu psychischen Störungen heute 11.10.2019 um 22 Uhr #63081

    @wunder

    Weil man das Outing dann mit Sicherheit in seiner nächsten Psychose mit einbaut. Schizophrene haben ja oft eine ausufernde Fantasie, und diese Fantasie wird in den Psychosen dann ausgelebt. Nur als Beispiel: wenn man ein Buch geschrieben hat, wie der Gast in der Sendung, denkt man dann mit Sicherheit bei der nächsten Psychose, das jeder einen kennt. Und bei einem Hang zu Paranoia kann das schon unangenehm sein.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 1 Monat von Digger22 geändert.
    als Antwort auf: Sendung zu psychischen Störungen heute 11.10.2019 um 22 Uhr #63075

    War recht interessant, ich habe mir aber nur den Teil mit der Schizophrenie angesehen. In der Kürze der Zeit konnte man aber vieles nicht ansprechen. Was Outing betrifft, bin ich etwas skeptisch. Das kann man höchstens machen, wenn man sich wirklich sicher ist, das kein Schub mehr kommt. Und wirkliche Sicherheit gibt es nicht.

    als Antwort auf: Sendung zu psychischen Störungen heute 11.10.2019 um 22 Uhr #63067

    Ich weiß nicht ob SWR eine eigene Mediathek hat, aber vielleicht findet man es ja dort oder in der ARD-Mediathek. Für Debian, Mint und Ubuntu gibt es ja das Programm Mediathekview, da sind alle Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen enthalten.

    als Antwort auf: Erinnerung Dorothea Buck #62852

    Sie hätte sicher ein einfacheres Leben haben können, wenn sie Medikamente genommen hätte. Aber dann wäre sie sicher nicht 102 Jahre alt geworden. Respekt, was sie trotz ihrer Krankheit auf die Beine gestellt hat.

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