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Ich kann mir das nur erklären, dass durch den Nikotinentzug dein Körper unter Stress gerät. Es kommt wohl auf das Medikament an, das man nimmt. Manche Neuroleptika wirken stärker, wenn man mit dem Rauchen aufhört, also das genaue Gegenteil. Ich würde das mit meinem Arzt absprechen, wenn du mit dem Rauchen aufhören willst. Ich rauche auch, und beim reduzieren war ich häufiger benommen. Offenbar war das bei mir auch so, dass die Medikamente stärker wirken, wenn man reduziert oder aufhört. Von Symptomen durch Rauchstop habe ich bisher noch nie gehört, aber man lernt ja immer mal was neues.
Auf jedem Fall kann der Medikamentenspiegel im Blut durcheinandergeraten, deshalb sollte man ärztlichen Rat suchen, wenn man aufhören will.
So weit ich weiß, kommt das von den Medikamenten. Man kann es aber auch haben, ohne Neuroleptika zu nehmen. Schuld ist wohl das Dopamin. Die Neuroleptika senken ja den Dopaminspiegel, und da kann es zu solchen Nebenwirkungen kommen. Ein individuelles Gleichgewicht im Dopaminspiegel herzustellen ist sehr schwierig, das ist bei jedem anders. Es gibt wohl bei der Einnahme von Neuroleptika Bereiche im Gehirn, wo ein Gleichgewicht hergestellt ist, andere Bereiche sind unterversorgt. Ist halt schwierig. Aber ich würde deshalb nicht empfehlen, die Medikamente zu reduzieren.
Du kannst es ja mal bei deinem Psychiater ansprechen, wenn es nicht aufhört.
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 10 Monate von
Digger22 geändert.
Ich habe Vitamin D jetzt ausprobiert, und nehme es seit etwa 2 Wochen. Allerdings die geringste Dosis, die sie in der Apotheke hatten. Ich traue diesen künstlichen Vitaminen nicht ganz. Aber seitdem fühle ich mich etwas besser. Auch über Weihnachten ging es, da habe ich meist einen Durchhänger und der ganze Trubel stresst mich dann. Ich werde es noch eine Weile nehmen. Ich gehe auch seit einigen Monaten häufiger raus, ich habe ein billiges Abo für den Nahverkehr (mit Ausschlußzeit). Das scheint auch zu helfen.
Ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren versucht, etwas zu reduzieren, aber ich wurde wieder psychotisch. Anscheinend brauche ich die hohe Dosis.
Ich nehme Quetiapin 500mg und Risperidon 6mg täglich. Das Risperidon 2 x 3mg. Da ich 2 Medikamente nehme kann ich die Nebenwirkungen nicht ganz zuordnen. Die wären Gewichtszunahme und manchmal Benommenheit. Auch rauscht mein Blutzuckerspiegel nach unten, wenn ich längere Zeit nichts esse, aber da weiß ich nicht, ob das mit den Medikamenten zusammenhängt.
Das Risperidon wirkt bei mir sehr gut, aber weniger dürfte ich nicht nehmen.
Wenn ich mich dem Verkehr nur wohldosiert aussetze, geht es eigentlich. Nur heute war es aber extrem stressig. Ich bin mit Straßenbahn und Bus zu einem Supermarkt gefahren, und auf dem Rückweg muss ich von dem Bus in die Straßenbahn umsteigen. Ich habe kurz vor der Haltestelle auf Stop gedrückt und bin Richtung Ausgang im Bus. Aber der Fahrer hat einfach nicht die Tür aufgemacht. Ich habe dann auf dem Knopf für die Tür gedrückt, und sie ging trotzdem nicht auf. Wahrscheinlich war ich zu spät dran. Ich musste dann bis zur nächsten Haltestelle fahren und dort aussteigen. Dort war sprichwörtlich der Sack aufgeplatzt. Auf der Straße endlos Verkehr, und an der Haltestelle standen auch viele Menschen. Ich musste mich erst orientieren und bin dann den Weg zur Straßenbahnhaltestelle zurückgelaufen.
Dies ist mir aber zum ersten mal passiert. Normalerweise ist das Fahren mit den Öffentlichen bei uns nur stressig, wenn man früh morgens oder Abends so um 16/17 Uhr fährt.
Ich habe bis 2010 Alkohol getrunken, da hatte ich schon mehr als 8 Jahre Medikamente genommen. Ich habe festgestellt, dass ich mit Medikamenten Alkohol nicht mehr so vertragen habe. Ich war schneller betrunken. Das Aufhören fiel mir sonderbarerweise leicht, obwohl ich zum Schluß meist 3 Bier am Tag getrunken habe. Aber ich habe lange Zeit eine relativ niedrige Medikamentendosis genommen. Wenn ich damals schon die jetzige Dosis genommen hätte, wäre das wohl nicht gegangen. Das war auf jeden Fall leichtsinnig, und ich bin froh, dass ich aufgehört habe.
Ja, eigentlich sollte ich schon gelernt haben, damit umzugehen, da ich das schon lange immer mal wieder habe. Aber wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich das im Sommer nicht so oft, als ich weniger Quetiapin genommen hatte. Die Träume sind oft sehr real, ein Psychiater meinte einmal, dass das von den Medikamenten kommen könnte. Das stimmt also mit deiner Aussage überein, @Metalhead666.
Ich esse immer Sonnenblumenmargarine, da ist ja manchmal auch Vitamin D drin, allerdings glaube ich zugesetzt. Bisher dachte ich, das mit dem Vitamin D in der Margarine und der Sonne im Sommer mein Spiegel gedeckt ist. Mir ist aufgefallen, das ich nach dem Rekordsommer 2018 im darauf folgenden Winter viel weniger Beschwerden hatte. Ich glaube, ich werde mal in der Drogerie nach einem Präparat suchen. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Nahrungsergänzungsmitteln. Aber nachdem bei mir vor einiger Zeit ein Vitamin B12 Mangel festgestellt wurde, denke ich anders. Allerdings stimmt es wohl, wenn man die Mineralien, Spurenelemente und Vitamine über die Nahrung aufnehmen kann, sollte man das auch tun.
Schon seit langer Zeit esse ich Tiefkühlgemüse, da es einfach zuzubereiten ist und darin auch nach der Kühlung angeblich noch alles enthalten ist. Frisch wäre natürlich besser. Aber ich kann mich halt meist nicht aufraffen, selbst zu kochen. Das höchste der Gefühle ist Gulasch mit Reis, allerdings hier auch mit der Sauce aus der Tüte. Da koche ich mir immer für 2 Tage, allerdings meist Schweinefleisch, gemischt haben sie im Discounter selten. Reines Rindfleisch ist mir meist zu teuer.
30/11/2019 um 23:46 Uhr als Antwort auf: Die neuen Leitlinien zur Behandlung von Psychose empfehlen nicht mehr Psychophar #71534du solltest deine Gedankengänge etwas hinterfragen, wenn du schon keine Hilfe annehmen willst. Greys, also die kleinen Grauen, werden überwiegend von Leuten „gesehen“, die behaupten von Außerirdischen entführt worden zu sein. Es existiert bis heute kein Foto, das ich als echt durchgehen lassen würde. Die „Abductees“, wie sie sich selber nennen, haben einen hohen Anteil an Menschen, die die Veranlagung der Schizophrenie in sich tragen. Dieser Anteil ist höher als im Bevölkerungsdurchschnitt. Ich wäre da skeptisch.
28/11/2019 um 19:25 Uhr als Antwort auf: Die neuen Leitlinien zur Behandlung von Psychose empfehlen nicht mehr Psychophar #71225Ich habe momentan ja eine recht hohe Dosis an Risperidon (6mg täglich) und Quetiapin (500mg täglich). Als ich versuchte, die Dosis beider Medikamente zu verringern, bekam ich nach dem letzten Schritt eine kurze Psychose. Die Symptome kamen nach ein paar Monaten wieder und hörten erst auf, als ich fast wieder auf meiner vorherigen Dosis war. Ich habe es in Absprache mit meinem Arzt gemacht und bin sehr vorsichtig vorgegangen. Aber ich habe immer 100mg Quetiapin reduziert, das war wohl zu viel in einem Schritt.
Ich denke, das sich das Gehirn durchaus wieder an eine geringere Dosis gewöhnen kann, aber das dauert. In meinem Fall würde eine Reduktion nur in einer Klinik gehen, ambulant ist mir das Risiko nach dieser Erfahrung zu hoch.
Wenn Schnee fällt, mag ich das eigentlich auch (muss kein Autofahren), aber in unserer Stadt ist es auch im Winter recht grau. Schnee fällt selten. Immerhin hat bei uns in letzter Zeit ab und zu die Sonne heraus geschaut. Wenn es sonnig ist, gehe ich eigentlich regelmäßig raus. Aber irgendwie kriege ich offenbar trotzdem zu wenig Licht ab. Meinen Vitamin D Spiegel habe ich bis jetzt noch nicht überprüfen lassen, könnte ich mal machen.
Etwas wollte ich noch loswerden. „Entführte“ scheinen allen Vorurteilen zum Trotz nur ungern über ihre Erlebnisse zu reden. Warum, könnt ihr euch ja denken. Es gibt ein Forum, in dem deutschsprachige „Entführte“ sich austauschen (nicht das in dem ich aktiv bin). Die wollen in der Regel aber unter sich bleiben.
Ehrlich gesagt, treibe ich mich oft auf einer Seite herum, die oft Esoterik und Grenzwissenschaft thematisiert. Die Bandbreite an Besuchern ist sehr groß. Die reicht von der „Aluhutfraktion“ bis hin zu sehr bodenständigen Leuten, die nach Erklärungen für paranormale Phänomene suchen. Ich gehöre wohl eher zur letzteren Fraktion. Besonders interessiert mich das UFO-Phänomen, wo es ja auch Schnittpunkte zu Nahtoderlebnissen gibt. Interessanterweise scheinen die „Aliens“, wenn man sie so nennen mag, an ein Fortleben nach dem Tod zu glauben. In einem Fall wurde ein Entführter mit vergangenen Leben konfrontiert, in anderen Fällen machten die Entführten außerkörperliche Erfahrungen. In einem Fall wurde ein Entführter Zeuge, wie die „Seele“ oder das Bewusstsein von einem alten menschenähnlichen Alien auf einen neuen, jungen Körper transferiert wurde.
Allerdings muss man dazu sagen, dass alle diese Fälle von „Entführten“ berichtet werden. Entführugen durch Außerirdische sind ja sogar bei Forschern, die dem UFO-Phänomen offen gegenüberstehen, umstritten. Aber ich möchte niemanden triggern. Eine Untersuchung an „Entführten“ hat interessanterweise herausgefunden, dass da der Anteil an Personen, die anfällig für Psychosen sind, auffallend hoch war. Aber die Leute, die tatsächlich an Psychosen litten und von Entführungen erzählten, ließen sich leicht herausfiltern. Deren Geschichten waren oft nicht konsistent, und sie erzählten oft von ihren „Entführungen“ in einer Weise, als wären sie eben eine Tasse Kaffee trinken gegangen. Der weitaus größte Anteil der Entführten ist psychisch gesund und oft traumatisiert. Naja, wollte ich mal loswerden. Es gibt also Fakten, die für und die gegen diese Geschichten sprechen.
Das solche Geschichten zeitweilig nicht gut für Personen wie wir sind, denke ich auch. Wenn ich merke, dass die Symptome wiederkommen, versuche ich mich weniger mit solchen Themen zu beschäftigen. Ich denke einerseits, dass es da draußen noch mehr gibt, als wir wahrnehmen, andererseits denke ich aber auch, dass es dafür irgendwann auch eine vernünftige Erklärung geben wird. Ich denke, der Mensch wird eines Tages herausfinden, welchen Platz er im Universum einnimmt, auch wenn ihm das vielleicht nicht gefallen wird (sofern wir uns nicht vorher selbst ausrotten).
Danke für den Tipp. Ich hatte das früher hin und wieder mal. Aber dann war lange Zeit Ruhe. Vielleicht hat sich mein Körper einfach noch nicht an die jetzige Dosis gewöhnt.
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Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 10 Monate von
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