Stimmenhören ist reale Telepathie

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Dieses Thema enthält 40 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von gargel gargel vor 6 Tagen, 22 Stunden.

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  • #7095

    Das hat dann auch nichts mit Telepathie sondern maximal mit Empathie zu tun Halbwahr.

    #7096

    Stimmt, das weiß ich. Telepathie gibt es wahrscheinlich nicht, denke ich.

    #7134

    Wieso billigst du Wachsmalblöckchen bezüglich Telepathie eine Glaubensfrage zu, aber unterstellst mir eine krankhafte Vermutung, Jela?

    Ich werde mit dir nicht weiter diskutieren. Du bist mir zu indifferent in deinen Meinungsäußerungen.

    #7210

    Meiner Meinung gibt es eine Art der Telepathie zwischen Menschen nur auf der Basis, dass Körpersprache gelesen werden kann und dadurch Gedanken, Aktionen oder Reaktionen erraten werden können. Manche tun das auf emotionaler Ebene durch besondere Verbundenheit, andere durch besondere Beobachtungsgabe. Mentalisten wie zB. Thorsten Havener verdienen damit ihr Geld. Dabei gibt es aber immer die Möglichkeit einer Fehleinschätzung des Gegenübers.

    Das mit den Stimmen ist noch mal was anderes. Für mich ist es zwar schon eine Art Telepathie, denn die Stimmen haben für mich eindeutig ein eigenes Bewusstsein und Intelligenz, aber sie findet meiner Meinung entweder intern zwischen uns und anderen Identitiäten, die sich in unserem Gehirn gebildet haben, oder eben vielleicht doch zwischen uns und irgendwelchen Wesenheiten statt, die körperlos existieren; die vielleicht auch in anderen Menschen um uns herum existieren und somit mit diesen anderen Wesenheiten in Kontakt treten können. Das Letztere ist allerdings schon stark esoterisch angehaucht.

    Das Erstere allerdings könnte eventuell wissenschaftlich bewiesen werden, denn wo sich ein Bewusstsein bilden kann, nämlich unser eigenes als Mensch, könnten sich im Gehirn auch noch andere gebildet haben, die wir dann als Stimmen hören. Bei gesunden Menschen werden sie vielleicht von eigenen und stärksten Bewusstsein des Menschen so weit unterdrückt, dass sie akkustisch nicht in Erscheinung treten. Erst wenn Beeinträchtigungen auftreten, kommen sie in den Vordergrund. Dass sie manche von dann auch außen hören, muss keinen Widerspruch darstellen, denn dieses könnte durchaus über jeweils betroffene, unterschiedliche Wahrnehmungsebenen im Gehirn ausgelöst werden. Genau dann hätten wir aber telepathischen Kontakt mit einem oder mehreren Wesen, die nicht wir selbst, also nicht das eigene Bewusstsein sind, auch wenn es in dem Sinn keine vollständigen Menschen wären… :scratch:

    Ich weiß zwar, dass die dissoziative Persönlichkeitsstörung als vollkommen andere Erkrankung gesehen wird, aber so wie ich mir meine Erkrankung erkläre, wäre diese nur eine andere Ausprägung derselben Störung, bei der Schizophrenie vielleicht noch mit zusätzlicher Symptomatik wie zB. Paranoia, Manie, Angstzustände oder Depression. :scratch:

    #7213

    Lightness schrieb in #7087 :

    Ich glaube einfach, dass Gedankenlesen für die, die es können etwas normales ist und nichts bedrohliches, so wie es Psychotiker erleben.
    Dein Beispiel habe ich nicht verstanden, es zeigt mir nur, dass du noch auf eine krankhafte Weise mit dem Thema beschäftigt bist.

    Drängen, Drücken, Horror, Lügen, Wahn, Angst, Verzweiflung, Hass usw

    All das kommt bei Menschen, die gesund sind nicht vor, also warum sollten sie sich vor dem Gedankenlesen fürchten?

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass Gedankenlesen ein Ziel der Evolution ist und irgendwann werden sich die Gehirne der Menschen vernetzen und Arbeitsschritte effizienter machen.

    Hallo liebe Lightness!

    Der Publizist Jürgen Schmieder hat mal den Versuch gemacht, über eine gewisse Zeitspanne nicht zu lügen. Zu lügen wäre ja in einer Welt von Telepathen nicht mehr möglich. Hier ist der Link zu einem Bericht dazu: 40 Tage nicht lügen . Hab ihn jetzt aber nicht gelesen…

    Wenn ich mich richtig erinnere, sagt er, man macht sich mit so etwas alles kaputt.

    Durch unser enges Zusammenleben sind wir Menschen dazu gezwungen, uns Masken vorzuhalten, sei es um Vorteile vor anderen zu erlangen, sei es aber auch um uns und andere zu schützen, denn wir leben auf dieser Erde trotz unserer Fortschrittlichkeit immer noch in einem Biotop, wo jedes Lebewesen kämpfen muss, um zu überleben, auch innerhalb der eigenen Spezies, und sei es es ginge nur darum, einen guten Job zu ergattern.

    Wäre jeder für jeden gläsern, würden alle, aber auch wirklich alle krank werden, denn jeder braucht Privatsphäre, wohin er sich zurückziehen kann und sei das nur in seinem eigenen Innern.

    Ich sehe das immer, wenn ich wieder mal eine Zeitlang massiv Stimmen hab. Sie zerren jeden meiner Gedanken, selbst die Unwichtigsten, selbst aus dem halbwegs Unbewussten hervor, und hacken darauf herum. Da ist überhaupt nichts mehr Privat und da tut einem alles nur noch weh, denn man ist diesen „Anderen“ niemals gut genug, denn immer hat irgend einer eine andere Meinung als man selbst, die auch noch richtiger zu sein scheint, als das was man sich selbst ausgebrütet hat. :wacko:

    #7242

    Hallo zusammen :bye:

    ich denke auch, dass man „psychotisches Erleben“ von „telepatischen Fähigkeiten“ trennen sollte. Wie HSP hier schon schrieb, sei erstes blanker Wahnsinn, während Telepathie bisher nicht bestätigt wurde.

    Dass es Telepathie nicht gibt bzw. niemals geben wird, würde ich nicht ohne Weiteres unterschreiben. Unsere Gedanken sind ja nach heutigem Erkenntnisstand das Konstrukt elektrischer Reize unserer Synapsen im Hirn. Absolut messbar, da jedoch in unserem zentralen Nervensystem einige Millionen Neuronen aufeinander treffen, ist es (noch) kompliziert, diese elektrischen Reize in ein Raster zu bringen, das das präzise Gedankenlesen ermöglichen könnte.

    Aber: Wenn zwei elektronische Geräte z.B. via WLAN kommunizieren können, wieso sollten menschliche Gehirne in einer ähnlichen Verbindung nicht irgendwann dazu im Stande sein?

    Ich denke, die Antwort dazu findet sich irgendwann im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung von Technik und Evolution.

    Viele Grüße

    #7551

    ich bin nie allein, ich glaube an Telepahtie, die menschen würden mich als außenseiter beschreiben aber das stört mich nicht. Ich mag mein leben es ist eine herausforderrung der ich mich immer wieder stellen muß. Es ist einfacher mit den stimmen zu leben als mit der gesellschaft obwohl das in einander fließt.

    #7583

    Tody, es sind die Stimmen, die dich dazu bringen allein zu bleiben. Erst wenn es dir sehr schlecht geht, merkst du, dass du andere Menschen brauchst.

    :bye:

    #7688

    Eine Zeit lang dachte ich auch, meine Stimmen wären telepathisch. Mittlerweile glaube ich das nicht mehr – es spricht meiner Meinung nach zu viel dagegen. Zu dieser Ansicht bin ich aber nicht gelangt, weil mir irgendjemand – Arzt, Psychiater, Bekannte – das gesagt hat, sondern sie hat sich im Laufe der Zeit einfach anhand von Beobachtungen des Phänomens Stimmenhören bei mir entwickelt.

    Vielleicht ist Telepathie grundsätzlich möglich, aber wenn Vermutungen diesbezüglich prinzipiell nicht falsifizierbar sind, dann halte ich sie tendenziell für Hirngespinste. Nicht falsifizierbar meint: Alle Telepathen leugnen ihre Telepathie, verheimlichen sie, es gibt womöglich einen geheimen Codex usw., und deshalb ist jede Widerlegung der Vermutung im Grunde ja doch eine Bestätigung. Das ist typisch für Verschwörungstheorien (wobei ich das Wort nicht mag): Nur weil ich paranoid bin, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter mir her sind!

    #7696

    Telepathen brauchen es gar nicht zu verleugnen.
    Dadurch, dass sowieso keiner daran glaubt, braucht sich auch keiner die Mühe machen es zu verleugnen.

    #7727

    Hallo Lightness, ich hatte mich da auch eher auf das bezogen, was der Threadersteller geschrieben hat.

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