Quälende Innere unruhe

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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Digger22 vor 4 Wochen.

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  • #29231

    Hallo, was tut 8hr wenn ihr das habt?

    Ich hab schon von 1,5mg auf 1mg reduziert  aber kann trotzdem noch nicht still sitzen.

    Das kommt wohl vom fluanxol, steht zumindest im beipackzettel ..

    Die Frage ist ob ich noch weiter reduzieren kann ohne psychotisch zu werden :wacko:

    Ich hab keine Lust wieder Depressionen zu bekommen.. Aber diese Qual von innere Unruhe ist nicht auszuhalten

    #29233

    Mit 1 mg Fluanxol Sitzunruhe? Das ist ja fast eine homeopathische Dosis. Wieviel Fluanxol nimmst Du und was noch?

     

    #29235

    Sonst das depot 2%

    #29237

    Ja, dann kannst Du die Fluanxol-Tabletten weiter reduzieren. Deine Ärztin meinte ja sowieso, dass die zuviel seien.

     

    #29242

    Ja, hab jetzt noch mal mit ihr telefoniert.

    Sie sagte versuchen ganz wegzulassen .

    #29244

    Ich nehme tavor wieder. Das hilft mir. Ist das einzige. Natürlich Sport auch.

    #29245

    Abilify macht auch Sitzunruhe und Unruhe allgemein.

    #29250

    gegen innere unruhe habe ich als notfallmedikament truxal 15 mg. 200 mg davon darf man höchstens täglich nehmen. ich trinke aber dann lieber ein bier.

    Bleib, wie du bist, und ändere dich jeden Tag.

    #29291

    Ich bewege mich dann. BBP tut mir immer gut. Außerdem lese ich dann andere und tausche Gedanken aus.

    #29391

    Quälende innere Unruhe

    Also in Form von Akathisie und Parkinsonismus finde ich mit die schlimmste Nebenwirkung, die es gibt.
    Hatte das damals in der ersten Klapse mit Beschluss bei (der womöglichen Höchstdosis) Risperdal.  Seit dem kannst du mich damit jagen.  Danach habe ich damit nochmal, auch in homöopathischen Dosen, bei Zeldox, diesmal in freier Wildbahn, Bekanntschaft gemacht.

    Heute, bei starkem Übergewicht und zwischenzeitlich nebenwirkungstechnisch um einiges abgehärtet, merke ich bei immerhin 3mg Reagila (im Grunde genommen also eigentlich gar nichts) neben der berüchtigten Schlaflosigkeit zumindest Anflüge davon.

    Gegen die Schlaflosigkeit probiere ich z.Zt. Melperon aus, nachdem ich gegen das Promethazin von der Wirkung her weitgehend immunisiert scheine.

    Na ja, und gegen starke bzw. ausgeprägte EPS gibt es (stationär) ja meist Akineton.

    Diese Signatur stört den Lese-, aber nicht den Trinkfluss.

    #29540

    Ich finde es beruhigend, dass meine Zellen nicht still ersticken, sondern powern, wenn sie vergiftet werden. Das ist eine Einladung an meine Hirnrinde die Interessen des Restkörpers ebenfalls zu vertreten, statt ihn zum Pudding zu regredieren. Es erinnert an Basisdemokratie. Würdest du den Wirkstoff radioaktiv markieren, wäre das Dilemma bildgebend. Du siehst dann, was wo wann wie verendet. Nur dumm, dass die Strahlung selbst ebenfalls vernichtet. Bleibt die Fantasie etwas zu sehen, die Illusion, dass Fettgewebe den restlichen Körper entgiftet, indem es Neuroleptika deponiert.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Wochen, 1 Tag von christine christine.
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    #29674

    Ich hatte schon alle möglichen Nebenwirkungen, aber innere Unruhe zum Glück noch nicht. Zur Zeit wird bei mir auch reduziert. Ich nehme aber nicht Fluanxol, sondern Quetiapin und Risperidon. Bei einer Blutabnahme hat man vor ein oder zwei Jahren festgestellt, das die Risperidon-Dosis zu hoch ist. Bisher haben wir nur das Quetiapin etwas reduziert. Am Montag wurde bei mir wieder Blut abgenommen, und es kann sein, dass wir das Risperidon auch reduzieren müssen. Mir persöhnlich geht das etwas zu schnell. Eine Reduktion von Risperidon ging bei mir schon mal schief, da wurde es aber Knall auf Fall um 1/3 reduziert. Am Dienstag weiß ich mehr.

    #29675

    @miina

    Mir fällt noch etwas ein. Wenn man unruhige Beine hat, bei mir tritt das selten mal beim Einschlafen auf, könnte das auf eine zu hohe Dosis hindeuten. Das wird das „restless leg“-Syndrom genannt. So weit ich weiss hat es mit dem Dopamin-Haushalt im Gehirn zu tun. Das Gehirn hat in diesem Fall zu wenig Dopamin. Bei einer Psychose hat man ja glaube ich zu viel. Daraus habe ich geschlossen, das die Medikamente die Ursache für dieses Syndrom sind, die greifen ja in den Dopamin-Haushalt ein. Aber ich würde dir empfehlen, da mal deinen Arzt zu fragen, denn genau weiss ich es auch nicht.

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